Oxidation (Neue Serie... noch am werden...)

Mein Konzept erweitert sich nun erheblich, weil die Werke nun nicht mehr nur Zeit, Verarbeitung, Veränderung, Reaktion und innere Bewegung darstellen, sondern tatsächliche Transformationsprozesse durchlaufen. Sand verweist auf die geologische Vergangenheit, während Oxidation und Patina sichtbare Veränderungen im Hier und Jetzt erzeugen. Das Material wird zum aktiven Mitgestalter des Werkes.

Metallische Grundierungen aus Eisen, Kupfer, Bronze, Silber und Gold kommen nun noch dazu. Der Sand, geformt über Millionen von Jahren, bildet die Grundlage der Werke und trägt die Erinnerung geologischer Zeit in sich.

Durch Schichtung, Verdichtung und den Einsatz verschiedener Oxidations- und Patinierungsverfahren entstehen Oberflächen, die sich zwischen Malerei, Relief und materieller Transformation bewegen. Eisen entwickelt Rostspuren, Kupfer bildet türkisfarbene Patina, metallische Flächen verändern ihre Erscheinung durch chemische Reaktionen. Diese Prozesse sind nicht nur gestalterische Mittel, sondern Teil des künstlerischen Konzepts.

Die Werke zeigen damit nicht allein Zeit, sie machen Zeit sichtbar. Vergänglichkeit, Veränderung und Wachstum passieren  unmittelbar auf der Oberfläche. Jede Oxidation hinterlässt ihre eigene Spur und macht den Entstehungsprozess nachvollziehbar.

Neonfarbene Akzente können diese Prozesse zusätzlich kontrastieren, indem sie als leuchtende Energie- oder Lichtspuren erscheinen. Werden sie weggelassen, tritt die stille Eigenwirkung der Materialien und ihrer Verwandlungen stärker in den Vordergrund. So bewegt sich jede Arbeit zwischen archaischer Erdverbundenheit und fortwährender Transformation.

Der Sand erzählt von Millionen Jahren Vergangenheit. Die Metalle zeigen die Veränderung der Gegenwart. Gemeinsam machen sie Zeit nicht nur sichtbar, sondern materiell erfahrbar.

Hier nun ein kleiner Vorgeschmack... (auf "KLICK" in Gross)