„IN MIR EINE GANZE WELT!“
Ich arbeite mit Sand verschiedener Körnung, Acrylfarbe und Pigmenten. Sand als Symbol für Transformation, Zeit und Veränderung. Endprodukt von Millionen
Jahren Erosion. Ein Stoff, der Geschichte speichert, Kunst trägt, Zeit misst und doch mit einem Windstoß vergeht. Genau das macht ihn so faszinierend.
Aus ihm forme ich meine Welten: fragile, vielschichtige Universen aus Erinnerung, Verarbeitung und Gefühl. Durch meine Kunst kann ich mich am besten ausdrücken.
Gefühle oder besser Zustände wie Freude, Trauer, Wut, Euphorie, Verarbeitung und Zwiegespräch mit sich selbst und all das, was man kaum in Worte fassen kann.
Kunstwerke mit Sand gibt es schon seit Jahrhunderten, vielleicht sogar seit Jahrtausenden, in rituellen, spirituellen und später künstlerischen Kontexten:
Tibetische Mandalas (spirituell, vergänglich, ab 8. Jh.), Navajo-Sandbilder (rituell, heilend, ab 16. Jh.), Sandskulpturen (Volkskunst, ab 19. Jh.) oder Land Art (Konzeptkunst mit Natur, ab 1960er).
Vita