Die Werke

Meine Werke entstehen aus einem inneren, intuitiven, Prozess heraus. Es ist ein Schichten und gleichzeitig Freilegen von Zuständen, Erlebtem, Gefühltem... von innerer Bewegung. Ich arbeite mit bloßen Händen im direkten Kontakt mit dem Material. Ein langsames Sichtbarmachen dessen, was im Verborgenen liegt. Nähe und Distanz, Bewegung, Veränderung, Erinnerung und Vergänglichkeit.
 

In diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz erinnern die Arbeiten an Luftaufnahmen ferner Landschaften und zugleich wie extreme Makroansichten. Der Blick kippt, vom Panorama ins Detail, vom Außen ins Innere und umgekehrt.

So eröffnen sie imaginäre Territorien, in denen sich äußere Landschaft und innere Struktur überlagern, äußere Formen und innere Zustände miteinander verschmelzen. Das Werk wirkt als etwas Gewachsenes, Erodierendes und sich stetig Veränderndes, als würde sich die Materie auf der Leinwand weiterentwickeln. Texturen und Tiefen mit den Augen ertasten. Ein Spiel zwischen Materie und Vorstellungskraft – roh, organisch und geheimnisvoll.